Reizhusten Hausmittel


Reizhusten HausmittelGegen Reizhusten sind viele Kräuter gewachsen. Nicht immer ist der Weg in Apotheke notwendig, um dort ein oft synthetisches, wie auch teures Arzneimittel zu erwerben. Die einfachste und schnellste Lösung bieten Erkältungstees, die in jeder Drogerie und Apotheke speziell zu kaufen sind. Hier handelt es sich um spezielle Hustentees die bereits fertig gemischt sind. Besonders geeignet sind Zubereitungen aus Süßholzwurzel, Efeu und Fenchel. Bei Hustenattacken ist Thymiantee ein bewährtes Hausmittel. Auch Spitzwegerichtee schafft oftmals Erleichterung.

Zudem tragen Tees dazu bei, den Flüssigkeitshaushalt des Körpers zu gewährleisten. Eine ausreichende Befeuchtung der angegriffenen Schleimhäute ist äußerst wichtig. Ein sehr altes und bekannte Hausmittel ist heiße Milch mit Honig, was aber ausschließlich bei trockenem Reizhusten eingenommen werden sollte. Nicht jedermanns Geschmack, aber durchaus bewährt ist die Einnahme von Knoblauchsirup oder Zwiebelsaft, was aber einer Vorbereitungszeit von 1 bis 2 Tagen bedarf. Die Herstellung von Zwiebelsaft ist recht einfach. Je nachdem wie viel Saft man benötigt, schneidet man mehrere Zwiebeln in Würfel, überstreut diese mit 4 – 6- Teelöffeln Zucker und lässt dies über nacht in einem abgedeckten Glas über nacht an einem warmen Ort sehen. Der so gewonnene Saft schmeckt süß. Zwiebelsaft ist ein geeignetes Hausmittel auch für Reizhusten bei Kindern. Auch Aromaöle haben sich bewährt. Neben einer beruhigenden Wirkung fördern sie auch die Nachtruhe. Besonders geeignet sind Eukalyptus, Weihrauch, Salbei, Fenchel und Lavendel, welches man mit Wasser in eine Aromaschale gibt. Ein weiterer positiver Nebeneffekt ist hier, wie auch beim Tee, die Befeuchtung der Schleimhäute. Durch das Verdampfen der Flüssigkeit erhöht sich die Luftfeuchtigkeit und trägt somit zu Befeuchtung der Schleimhäute bei. Vollbäder mit den entsprechenden Ölen haben sich auch bewährt. Diese Badezusätze sind sind als fertige Mischungen in Drogerien oder Apotheken erhältlich. Ein Erkältungsbad sollte aber nie ohne Aufsicht genommen werden, da es oftmals zu Kreislaufproblemen kommen kann.

Eine altbekannte und uralte Methode sind die Brustwickel. Bei Reizhusten haben sich Quark- und Thymianölwickel bewährt. Die Wickel können je nach Befinden des Patienten auch die ganze Nacht (Siehe auch Reizhusten nachts) auf der Brust bleiben. Zu guter Letzt kann auch das Lutschen von Bonbons, Pastillen u.ä. bei Reizhusten helfen. Bei Reizhusten kommen Bonbons in Frage, die ätherische öle wie Fenchel-, Pfefferminz-, Eukalyptus-, Thymian- oder Anisöl enthalten. Eine Positive Begleiterscheinung ist der durch das Lutschen verursachte vermehrte Speichelfluss, der wiederum für die wichtige Befeuchtung der angegriffenen Schleimhäute sorgt. Sollte der Reizhusten mehr als eine Woche anhalten, ist ein Arztbesuch erforderlich. Schleimabwerfender Husten ist kein Reizhusten mehr und sollte nicht unterdrückt werden. In den meisten Fällen allerdings ist ein Reizhusten mit Hausmitteln und ein wenig Schonung in den Griff zu bekommen und gehört bald der Vergangenheit an.

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